Uraufführung

Hanussen

Biographisches Stück mit magischen Momenten
über den schillernden Hellseher

Buch und Regie: Knut Gminder
Komposition und musikalische Leitung: Matthias Binner
Ausstattung: Wiebke Horn

Mit: Maximilian Nowka, Juliane Maria Wolff, Boris Freytag, Patrick Rupar

HANUSSEN  bringt den wahnwitzigen Aufstieg und jähen Fall des von Mythen umrankten Gauklers und Manipulators in schlaglichtartigen Szenen und Liedern auf die Theaterbühne und zeigt darüber hinaus „wirklich wahre Wunder“, die die Grenze zwischen Zaubertrick und übersinnlicher Begabung zu überschreiten scheinen.

Erik Jan Hanussen (*1889, ✝ 1933) war eine der schillerndsten Gestalten der Weimarer Republik.

Ob als Boulevard-Reporter in Wien, als Zirkusakrobat, als Wünschelrutengänger in der k.u.k.-Armee im Ersten Weltkrieg oder zuletzt als Hellseher in seinem Palast des Okkultismus in Berlin, immer war er in der Lage, die Menschen um sich herum und die Öffentlichkeit in seinen Bann zu ziehen.
Im Kino wurde Hanussen von O.W. Fischer, Klaus Maria Brandauer und zuletzt 2001 von Tim Roth verkörpert. Dabei standen immer die düster-dramatischen Aspekte des Phänomen Hanussen im Vordergrund.
Das musikalische Bühnenstück hingegen orientiert sich schelmenhaft und frei an Hanussens mitunter von sehr zweifelhaften Fakten durchzogenen Autobiografie.

 

„Maximilian Nowka als Erik Jan Hanussen macht das großartig. … dann ist plötzlich etwas von diesem unverschämten Charisma zu spüren, das Menschen wider jede Vernunft dazu bringt, Dinge zu tun, an die sie eigentlich gar nicht glauben. Dann versteht man, warum Hanussen so erfolgreich war. Und so gefährlich.“
Berliner Morgenpost 4.9.16

„(Die Inszenierung) punktet mit tollen Nebenrollen. Patrick Rupar entlarvt ein ums andere Mal als Assistent Maki Hanussens miese Tricks… Die stärkste Szene gelingt Boris Freytag als SA-Offizier…“
Berliner Morgenpost 13.9.16

„Eine gelungene Aufführung, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Jeder, der Spaß und Interesse hat, sich auch einmal abseits der „großen“ Aufführungen in dieser Stadt einen wunderbaren musikalischen Theatergenuss zu gönnen, sollte einen der noch anstehenden Spieltermine in seinem Kalender fest einplanen!“
www.musical1.de