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URaufführung

Pique Dame

Schauspiel nach der Erzählung von Alexander Puschkin

Buch und Regie: Boris von Poser
Ausstattung: Dietrich von Grebmer

Mit: Stella Maria Adorf, Frederike Schinzler, Philip Wilhelmi, Jörg Malchow

Die gleichnamige Oper von Tschaikowsky ist ebenso berühmt wie die ihr zugrunde liegende Erzählung. „Schrecklich geweint, als Hermann seinen Geist aufgab“, notierte Tschaikowsky 1890, als er die letzte Szene von „Pique Dame“ vollendet hatte. Dieser Hermann war um ihn „wie ein richtiger, lebender Mensch.“ Nun ist die russische Erzählung von 1834 erstmals als Schauspiel auf einer Berliner Bühne zu sehen.

„Pique Dame“ ist eine Geistergeschichte im Spielermilieu. Gespielt wird mit Karten, aber auch mit menschlichen Emotionen. Eine alte Gräfin verdankt ihren Reichtum angeblich dem Wissen um drei sichere Gewinnkarten – die Drei, die Sieben, das Ass. Ihr Enkel Tomski prahlt mit dieser Geschichte nachts vor anderen Spielern – auch vor Hermann. Der Außenseiter Hermann sieht seine Chance und setzt alles aufs Spiel. Um in die Nähe der Gräfin zu kommen, täuscht er ihrer Pflegetochter Lisa Gefühle vor. Mehrfach wendet sich das Blatt und Gewinner werden zu Verlieren und Verlierer zu Gewinnern…