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Berliner Erstaufführung

Schachnovelle

von Helmut Peschina
nach der gleichnamigen Erzählung von Stefan Zweig

Regie: Karin Bares
Ausstattung: Dietrich von Grebmer

Mit: Boris Freytag, Mirko Böttcher, Max Grashof, Edward Scheuzger, Stefan Dick; Sabine Schwarzlose

Stefan Zweigs Novelle gilt als Meisterwerk der Literaturgeschichte.
Auf einem Ozeandampfer dient das Schachspiel den Passagieren zunächst dem Zwecke der reinen Unterhaltung. Der Unterhaltungswert wird sogar noch gesteigert, als sich herausstellt, dass sich ein echter Superstar, nämlich der amtierende Schachweltmeister, an Bord befindet und sich gegen opulente Gagenzahlung sogar zu Schaukämpfen gegen das Publikum kaufen lässt. Nur ein Mitreisender verbindet mit diesem faszinierenden Spiel weitaus mehr als die Lust an Kampf und Sieg. Ihn hat das Spiel einst fast um den Verstand gebracht und ihm gleichzeitig das Leben gerettet. Schach verhalf ihm zum Triumph des Geistes über Faschismus, Denunziantentum und Dummheit und brachte ihn zugleich an die Grenzen seines Ichs. Wieder erinnert, gerät er erneut in den gefährlichen Sog des Spiels und es kommt zu einem Showdown gegen den Weltmeister.

Die dem Stück zugrunde liegende Novelle von 1941 besticht nach wie vor durch Ihre Zeitlosigkeit und gesellschaftspolitische Dimension. Die packende Geschichte des Dr. Bertram ist bis heute eine der meist gelesenen Erzählungen.

„Regisseurin Karin Bares gelingt dabei ein grandioser Schachkrimi mit einem hervorragenden, nuanciert aufspielenden Ensemble.“
Berliner Morgenpost