Ingeborg

Eine nostalgische Komödie von Curt Goetz

Regie und Ausstattung: Norman Zechowski

Mit: Annette Heimerzheim, Vera Müller, Volker Figge, Henning Bormann

„Nichts ist der Welt gefährlicher als Phantasie und Beweglichkeit des Geistes.“
Die sorglos schwärmerische Ingeborg wird mit einem Male aus ihrer wohl behüteten Balance gebracht, als auf dem Gut ihres Gatten ihr geheimnisvoller Jugendschwarm auftaucht. Sie fühlt sich hin- und hergerissen zwischen den beiden Männern, die sich dummerweise auch noch gegenseitig in herzlicher Freundschaft zugetan sind. Nach einigen Verwicklungen muss Ingeborg feststellen, dass sie die Herren gleichermaßen liebt. Die trinkfeste Tante Ottilie weiß Rat: „Eine Frau bleibt bei dem Mann, den sie liebt. Mit dem anderen hat sie eine Liaison“. Entrüstet weisen alle die unmoralische Idee ab. Wie der Jonglierversuch mit der Ehe nun ausgeht, bleibt der Phantasie des Zuschauers überlassen.
Ingeborg von 1921 zählt zu den bekanntesten Stücken des Berliner Lustspielautors Curt Goetz, der von 1920-32 in der Fredericiastrasse lebte.