Gastspiel / Berliner Erstaufführung

Die Känguru-Chroniken

von Marc-Uwe Kling

Mit: Dirk Neumann und einem Känguru

 Regie: Heiki Ikkola

Ausstattung: Sabine Köhler

Die „Känguru-Chroniken“ des Berliner Autors Marc-Uwe Kling sind längst Kult. Inzwischen füllen die Texte um einen Künstler und seinen kommunistischen und Schnapspralinen süchtigen Mitbewohner drei Bände und zählen Fans im ganzen Land.

Was mit einer harmlos witzigen Küchenszene beginnt, steigert sich bald zu einem hintersinnigen, episodischen Spiel. Diskussionen über die Inhaltsstoffe von Lidl-Waren gehen über in Konflikte mit den Sozialen Netzwerken münden schließlich in einer anarchischen Auseinandersetzung über Sinn und Unsinn allzu banaler Infos aus dem Internet. Könnte man die Essenz des Hegelschen Gesamtwerkes in eine SMS packen? Allmählich spannen die kurios-lebhaften Debatten den Bogen vom Eierkuchen hin zur Weltrevolution. Wer nix tut, kann schließlich auch nix falsch machen. Oder vielleicht doch?